Interview mit Robin Lange und Alexander Perewalow, die am 7. und 8.7. 2014 ihre Gesellenpüfung bestanden haben:

R. B.: Herr Lange, Herr Perewalow, im Sept. 2011 haben Sie bei der Firma Fink Bedachungen in Illingen Ihre Ausbildung zum Dachdecker begonnen.
1. Warum Dachdecker?
2. Warum bei der Firma Fink?

L: Ich wollte schon immer Dachdecker werden. Mein Großvater und Vater sind auch Dachdecker, so bin ich mit diesem Beruf aufgewachsen. Zur Firma Fink kam ich durch persönliche Kontakte.

P: Ich bin durch Zufall übers Internet zu dem Beruf gekommen. Es hat sich irgendwie gut angehört und die Firma Fink ist in meiner Nähe.

R. B.: Wie haben Sie sich Ihre Ausbildung im Vorfeld vorgestellt? Was waren Ihre Wünsche? Hatten Sie auch Befürchtungen?

L: Ich habe gedacht „Hoffentlich sind die alle nett!“

P: Ich war ganz offen, hatte keine besonderen Erwartungen.

R. B.: Welche Erwartungen hatten Sie an Ihren Ausbildungsbetrieb?

L: Ich hoffte auf gute Unterstützung in der Ausbildung, denn ich wollte eine gute Gesellenprüfung machen.

P: Ich wollte in einen modernen Betrieb gehen, was z. B. die technischen Hilfsmittel und die Werkstoffe angeht, mit denen dort gearbeitet wird.

R.B: Wurden diese Erwartungen erfüllt?

L:/P: Ja, das war alles ok.

R.B.: Was haben die Berufsschule und die überbetriebliche Ausbildung in Karlsruhe zum Gelingen Ihrer Ausbildung beigetragen?

L: Ich finde, diese Blöcke haben die Praxis nochmal vertieft.

P: Der Unterricht in Karlsruhe hat mir sehr viel Wissen gebracht und, wie Robin schon sagte, die Praxis deutlich vertieft.

R. B.: Was war Ihr schönstes Erlebnis in Ihrer Ausbildungszeit?

L:/P: Das war die Schieferfassade bei Frau Ott. Die Gesellen haben für uns die Unterkonstruktion gemacht und wir durften in den letzten beiden Wochen vor unserer Gesellenprüfung ganz alleine diese Fassade selbst bekleiden. Es hat geklappt und darauf sind wir stolz.

R. B.: Gab es auch weniger schöne Erlebnisse und wenn ja, welche?

L: Wenn schlechtes Wetter ist, ist das nicht so toll.

P: Ja, wenn man bei Hitze nur mit Dämmung arbeiten muss.

R. B.: Wie sieht Ihre Zukunftsplanung als frischgebackene Gesellen aus? Was werden Sie tun?

L: Ich will später ja in den elterlichen Betrieb einsteigen. Deshalb werde ich jetzt in einem Flachdachbetrieb noch weitere Erfahrungen sammeln.

P: Ich werde als Geselle in der Firma bleiben und mich aufs Steildach und auf Blecharbeiten spezialisieren.

R. B.: Welche Entwicklungschancen sehen Sie, Herr Perewalow, für sich innerhalb der Firma?

P: Ich werde Kurse belegen, in denen ich noch mehr zum Thema „Blecharbeiten“ lerne, so wie das mein Vorarbeiter auch getan hat. Ich will mich spezialisieren und eigenständig in dem Bereich arbeiten können.

R. B.: Welche Eigenschaften muss ein Bewerber mitbringen, wenn er sich für eine Ausbildung zum Dachdecker bei der Firma Fink bewerben will? Was denken Sie, Herr Lange und Herr Perewalow?

L:/P: Also der Bewerber sollte auf jeden Fall mit den unterschiedlichen Wetterbedingungen klar kommen. Der Beruf hat viele schöne Seiten und ist sehr abwechslungsreich.

R. B.: Nochmals herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Gesellenprüfung! Vielen Dank für das Interview und viel Freude bei Ihren neuen Tätigkeiten!